EVN AG

Die EVN AG ist wenig spektakulär aufgestellt. Die Hauptaufgabe liegt in der Versorgung von Haushalten mit Gas und Strom über das eigene Verteilernetz. Allerdings ist die EVN auch sehr nachhaltig unterwegs und betreibt immer mehr Fernwärmewerke von höchster Bauqualität. Die EVN ist die umsatzschwächste im Vergleich zur Verbund- und  OMV-Aktie, nichts desto trotz interessant für langfristige Investoren.

Der Vorstand der EVN AG erhöht den Ausblick für das Konzernergebnis des am 30. September 2021 zu Ende gegangenen Geschäftsjahres 2020/21 auf eine Größenordnung von rund 325 Mio. Euro. Das sind die letzten News vom November 2021. Die EVN ist ein „Hiden Champion“, also versteckt solange es geht die Fakten und Zahlen vor der Öffentlichkeit. Im Energiesektor ist es sehr wahrscheinlich, dass gute Gewinne erzielt werden sollten. Aber wer weiß das schon so genau. Nach der Wien Energie Krise sind alle Energieerzeuger unter der Lupe der staatlichen Kriminalforscher und im Fall der Wien Energie sind sogar Ermittlungen notwendig

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Die börsennotierte EVN AG ist der größte Strom-, Gas- und Wärmeversorger in Niederösterreich und ein bedeutender Stromversorger in Mazedonien und Bulgarien mit Hauptsitz in Maria Enzersdorf. Die Aktiengesellschaft ist bis heute in Mehrheitsbesitz des Landes Niederösterreich.

Der EVN-Website sind folgende Informationen zu entnehmen: 

Aktienkurs: EVN (VIE) € 19,32 +0,26 (+1,36 %)
CEO: Stefan Szyszkowitz (1. Okt. 2017–)
Hauptsitz: Maria Enzersdorf
Gründung: 1922
Anzahl der Beschäftigten: 7.428
Gesamtvermögen: 6,731 Milliarden EUR
Tochtergesellschaften: EVN Bulgaria EAD, EVN AD Skopje, MEHR
Dachorganisation: NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH

Innerhalb der letzten 12 Monate lag die durchschnittliche Dividendenrendite von EVN bei 2,17%. Jetzt liegt sie bei 2,74% und fällt damit um 0,57% höher aus, wie aus der Assetanalyse der ondimand.social zu entnehmen ist. 

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