Non-farm Payrolls

In regelmäßigen Abständen möchten wir unseren Lesern Begrifflichkeiten, die nicht so leicht für Interessierte zu verstehen sind, erklären.
Diesmal: Non-farm Payrolls

Bei den sogenannten Non-farm Payrolls handelt es sich um eine monatliche Statistik, die Auskunft über die Beschäftigungszahlen in der Privatwirtschaft in den USA gibt. Sie sind auch unter dem Namen Non-Farms oder NFP bekannt. Die NFPs haben ihren Namen von den Jobs, die nicht mit in die Statistik fallen: Beschäftigte in der Landwirtschaft, Hausangestellte und Mitarbeiter von Non-Profit-Organisationen.

Für gewöhnlich werden die Zahlen am ersten Freitag eines Monats bekanntgegeben und haben einen großen Einfluss auf viele bedeutende Märkte. Zur Veröffentlichung der Non-Farm Payrolls gehören neben den Beschäftigungszahlen auch die Arbeitslosenquote, Details zu den Sektoren, der durchschnittliche Stundenlohn sowie die Bereinigung früherer Versionen. Auch diese sind für die Märkte von großer Bedeutung.

Verschiedene Analysten veröffentlichen ihre Prognosen zu den NFPs bereits im Vorfeld der offiziellen Zahlen und sorgen dadurch für große Spekulationen vor jedem Bericht.

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