Währungsausblick / August 2021

August, Sommer, Urlaubszeit

Die wichtigsten ökonomischen Highlights, wie US-Arbeitsmarkt, Notenbanksitzungen der Fed und EZB und der US-Inflationsbericht liegen hinter uns. Ein starker US-Arbeitsmarkt und niedrigere unter den Erwartungen liegende Inflationszahlen für August ließen den USD erstmal schwächer gehen. Der Markt ist größtenteils geprägt durch Corona-Delta-News und Inflationsängste, Risikosentiments wechseln sich mehrmals täglich ab. USD-Händler warten auf Jackson Hole, das Symposium der Kansas City Fed, welches dieses Jahr am Freitag, den 27.August stattfindet. Das marktbewegende Thema „Wann beginnt die Fed mit dem Tapering?“ (Reduzierung des massiven Anleiheprogramms der Federal Reserve), erhält dann neue Nahrung.

Was bedeutet dies für EUR/USD (aktuell 1,1740)?

Auffällig für vergangene Woche war dann wieder die zunehmende Stärke des US-Dollars als sicherer Hafen. Wir sahen den Tiefstkurs bei 1,1663, Widestände nach oben bieten 1,1804 und 1,1907. Auf der „Downside“ liegt nach einem Bruch der 1,17 dann wieder die 1,16 im Visier.

Schweizer Franken wieder stärker als sicherer Hafen gefragt.

EUR/CHF (aktuell 1,0720) befindet sich seit dem März-High von 1,1149 weiterhin im Abwärtstrend. Ein Bruch des Widerstandes bei 1,0875 (200MA) würde eine Trendumkehr in Richtung 1,11 einleiten. Nach den Tiefständen bei 1,0715 kam es zu einer kleinen Verschnaufpause bis rund 1,0840, bevor eine weitere Nachfrage des CHF als sicherer Währungshafen einsetzte. Tiefstände bei rund 1,07 dürften das vermutlich derzeitige Interventionslevel der SNB (Schweizer Nationalbank) darstellen.

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